Jan Böhmer, Existentialist, Künstler und Creative Director.

 

Der im Jahr 1990 geborene österreichische Künstler mit Wurzeln in der Weststeiermark liebt es sich durch Malerei zum Ausdruck zu bringen. Abstrakte Arbeiten mit Gips, Acryl und Ölfarben, Sprayfarben und Kohle finden ihren Weg in das Atelier, genauso wie moderne Skulpturen aus dem 3D-Drucker. Seine Art zu malen könnte man am besten als eine philosophische Neuinterpretation, eine Art Auferstehung des nicht-Greifbaren, beziehungsweise als eine objektiv betrachtete Darstellung der um uns aktiv geschehenden Wirklichkeit bezeichnen. Die klassischen Fragen des Menschen nach dem Sinn der Menschheit, der Existenz Gottes, oder dem „Willen“ des Universums finden in Böhmers Werken nicht nur Beachtung, vielmehr spielt der Künstler mit diesen Fragen. „Ich bin kein gläubiger Mensch, viel mehr denke ich, dass die Existenz eines Gottes aus Sicht der Menschen irrelevant ist.“, meint Böhmer. Inspiriert durch die moderne Wissenschaft und durch die Liebe zum Fantastischen, lässt Böhmer seine Werke entstehen. „Ich möchte einen Dialog schaffen. Einen Dialog zwischen dem was wir Realität nennen und der Welt in unseren Köpfen. Konzentrieren wir uns zu sehr auf die Realität, verliert die Welt ihren Zauber, vernarren wir zu sehr in Legenden und Religion, verrennen wir uns in einem Netz aus Lügen und Esoterik. Der Trick ist die Wahrheit nicht aus den Augen zu verlieren und sich trotzdem eine Art kindliche Romantik zu bewahren. Darüber hinaus in einen Dialog zu treten. Kommunikation als die stärkste Macht unserer Spezies. Darum geht es in meiner Arbeit.“

 

 

 Böhmer versucht nicht zu gefallen, Böhmer ist.
Jan Böhmer hat nie eine Kunst Universität besucht. Er ist Autodidakt: „In einer kleinen Hütte habe ich mir mein erstes Atelier aufgebaut, danach hab ich jeden Tag gemalt, oft auch bis spät in die Nacht. Wer seine Visionen in Arbeiten verewigen möchte akzeptiert keine Alternative. Man arbeitet solange bis das fertige Bild den eigenen Ansprüchen genügt.“

Böhmer ist rastlos. Nicht nur die Malerei hat es ihm angetan. Aktuell arbeitet der Künstler an einem Kurzfilm, der sich genau wie seine anderen Werke mit den Themen Leben, Tod und der allumfassenden sowie mit der eigenen Existenz befasst.