Wenn sich Jan Böhmer in 5 Worten beschreiben müsste, wären das:

Künstler, Genießer, Rastloser, Weststeirer, Cineast

 

 

Warum gerade diese Worte, Jan? 

 

"Ich bin leidenschaftlicher Künstler, ich verbringe oft Nächte in meinem Atelier. Meine Art zu arbeiten, habe ich mir selbst beigebracht. Primär geht es mir darum etwas zu erschaffen. 

 

Ich komme aus der Weststeiermark, dort lebe und arbeite ich an meinen Kunstwerken. Ich liebe Filme und ziehe viel Inspiration aus der Popkultur. Das zeigt sich auch in meinen Werken. Geprägt haben mich auch andere Künstler wie Arnulf Rainer,  Hermann Nitsch, Anselm Kiefer oder Yōji Shinkawa. 

 

Meine Methode ist unkonventionell und versuche mich ständig weiterzuentwickeln. Mein Antrieb ist es nicht, Menschen zu gefallen, ich möchte mich einfach künstlerisch ausdrücken."

 

 

Inspiriert durch die moderne Wissenschaft und durch die Liebe zum Fantastischen, lässt der Künstler seine Werke entstehen. "Ich möchte einen Dialog schaffen. Einen Dialog zwischen dem was wir Realität nennen und der Welt in unseren Köpfen. Konzentrieren wir uns zu sehr auf die Realität, verliert die Welt ihren Zauber, vernarren wir zu sehr in Legenden und Religion, verrennen wir uns in einem Netz aus Lügen und Esoterik. Der Trick ist die Wahrheit nicht aus den Augen zu verlieren und sich trotzdem eine Art kindliche Romantik zu bewahren. Und darüber hinaus in einen Dialog zu treten. Kommunikation ist die stärkste Macht unserer Spezies. Darum geht es in meiner Arbeit.

 

Meine Kunstwerke beschränken sich nicht auf Malerei. Ich experimentiere mit diversen Materialen und Techniken. Meine Skulpturen aus 3-Druck, Schablonen-Technik mit Sprühlack oder Kohlezeichnungen sind nur einige Beispiele dafür. Derzeit arbeite ich außerdem an einem Kurzfilm, der sich genau wie meine anderen Werke mit Leben, Tod und der eigenen Existenz befasst. "

 

 

Wie fing alles an? 

 

"Ich habe nie eine Kunstuniversität besucht, alles was ich kann, habe ich mir selbst beigebracht. In einer kleinen Hütte habe ich mir mein erstes Atelier aufgebaut, danach hab ich jeden Tag gemalt, oft auch bis spät in die Nacht. Wer seine Visionen in Arbeiten verewigen möchte akzeptiert keine Alternative. Man arbeitet solange bis das fertige Bild den eigenen Ansprüchen genügt."